Schlaglöcher in Geiselberg… Glasfaser rettet uns!
Ein wahres „Meisterstück“ ist der Gemeindeführung gelungen: Nach drei Monaten wurden die Schlaglöcher in der Friedhofstraße endlich geschlossen. Doch nicht etwa durch die Gemeinde selbst oder eine beauftragte Fachfirma – sondern mit Restmaterialien der Deutschen Glasfaser.
Das wirft Fragen auf: Warum schafft es die Gemeinde nicht, ihre eigenen Straßen instand zu halten? Warum müssen private Unternehmen einspringen, damit die Bürgerinnen und Bürger nicht länger über gefährliche Schlaglöcher holpern?
Vergammelnde Materialien in den Bauhöfen
Wir als ZfG-Fraktion haben nachgefragt:
Reparaturmaterialien liegen in den Bauhöfen bereit.
Sie werden jedoch nicht genutzt.
Die Begründung: Es fehle an den nötigen Werkzeugen für einen fachgerechten Einbau.
Das ist für uns nicht nachvollziehbar. Während die Materialien ungenutzt verrotten, bleibt die Infrastruktur marode. Bürgerinnen und Bürger zahlen Steuern, erwarten dafür funktionierende Straßen – und bekommen stattdessen Ausreden.
Unser Aufruf: Sachspenden für Geiselberg
Wenn es wirklich nur an Werkzeugen liegt, dann packen wir es gemeinsam an! Die ZfG ruft daher zu Sachspenden auf:
Eine Rüttelplatte wäre ideal.
Aber auch Hammer, Schraubenzieher, Schraubenschlüssel – jedes Werkzeug zählt schon.
👉 Wir brauchen zwar eine Rüttelplatte, aber jeder Hammer, jeder Schraubenzieher, jeder Schraubenschlüssel – alles hilft, alles zählt.
Fazit
Die Glasfaser hat uns vorerst gerettet – aber Straßenreparatur darf nicht vom Zufall oder von Restmaterialien abhängen. Wir brauchen eine Gemeinde, die Verantwortung übernimmt, und eine Infrastruktur, die den Namen verdient. Bis dahin setzen wir auf Zusammenhalt und praktische Hilfe.
Geiselberg verdient mehr als Schlaglöcher und Ausreden.
(Meinungsbeitrag der ZfG-Fraktion)
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